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Die Alternative zur klassischen

Hämorrhoiden-Op:

Laser-Hämorrhoidoplastie (LHP)

Für viele Betroffene ist das Hämorrhoidalleiden ein Tabuthema, sie scheuen sich zum Arzt, zum Proktologen zu gehen und mit fortschreitendem Leiden bleibt oft nur noch die Operation als einzige Therapiemöglichkeit.

Die Alternative zur klassischen

Analfistel-Op:

Muskelschonende Laser-OP (FiLaC)

Eine Fistel ist ein unnatürlicher Gang, der ein Hohlorgan (z.B. Darm, Enddarm) mit der Hautoberfläche (z.B. Afterbereich, Gesäß) oder einem anderen Hohlorgan (z.B. Scheide, Blase) verbindet.

Laser-Hämorrhoidoplastie (LHP)

Die Alternative zur klassischen Hämorrhoiden-Op

Für viele Betroffene ist das Hämorrhoidalleiden ein Tabuthema, sie scheuen sich zum Arzt, zum Proktologen zu gehen und mit fortschreitendem Leiden bleibt oft nur noch die Operation als einzige Therapiemöglichkeit.  

Gesunde Hämorrhoidalpolster als Schwellkörper sind wesentlich am Feinverschluss des Afters beteiligt, sie unterstützen maßgeblich die Funktion des Schließmuskels. Etwa 80% der Bevölkerung leiden mindestens einmal im Leben unter den schmerzhaften Folgen des Hämorrhoidalleidens. Die klassischen Operationsverfahren, bei denen die Hämorrhoiden offen chirurgisch abgetragen werden, gehen häufig mit starken Schmerzen und langwierigem Heilungsprozess einher. 

Das neue Op-Verfahren, die Laser-Hämorrhoidoplastie (LHP), kann das verhindern.

Es ist ein besonders schonendes, minimal invasives Verfahren, bei dem der spezialisierte Enddarm-Chirurg eine Lasersonde (Laserfaser) über einen kleinen Einstich in den krankhaft vergrößerten Hämorrhoidalknoten einführt. Dabei wird durch gezieltes, punktgenaues Einsetzen der Laserenergie das Gewebe von innen heraus geschrumpft und der Hämorrhoidalknoten auf normale Größe reduziert, ohne Gewebe entfernen zu müssen und ohne schmerzhafte Wunden. Wundheilungsstörungen treten nicht auf, da keine Schnitte (bis auf eine kleine Einstichstelle zum Einführen der Lasersonde) und Nähte nötig sind.

Nach dem Eingriff sind die Schmerzen erheblich geringer, die Heilungsphase /Rekonvaleszenz ist deutlich kürzer, der Patient findet schneller ins Arbeitsleben und in seinen Alltag zurück. 

Die neue Op-Methode ist für fast alle Patienten mit fortgeschrittenem Hämorrhoidalleiden geeignet.  Eine lokale Betäubung im Vorfeld der Op reicht in ausgewählten Fällen aus. Dennoch ist eine kurze Vollnarkose für die meisten Patienten angebracht.

Da die Laser-Hämorrhoidoplastie (LHP) ein sehr neues Verfahren ist, gibt es nur wenige spezialisierte Chirurgen, die dieses Verfahren anwenden. Langzeitstudien sind noch keine vorhanden.

Bei diesem relativ neuen Verfahren wird eine dünne Lasersonde intraanal oder perianal zwischen Muskel und Schleimhaut in den vergrößerten Hämorrhoidalknoten eingebracht und durch individuell dosierte Abgabe von Energie das hypertrophe Hämorrhoidalgewebe unter Sicht schonend zur Schrumpfung gebracht. Die Schleimhaut bleibt weitgehend erhalten. Unter der Schleimhaut bildet sich neues Bindegewebe und verlötet die Schleimhaut mit dem darunter liegenden Gewebe. Wird dieses Verfahren mit der RAR kombiniert, verwächst der Analkanal in der durch die Nähte fixierten Position und ein erneuter Prolaps wird verhindert.

Das Verfahren ist postoperativ sehr schmerzarm. Gelegentlich treten vorübergehend harmlose Schwellungen am Analrand und anales Druckgefühl auf. In der Regel ist die Aufnahme des normalen Alltagslebens nach kurzer Zeit wieder möglich.

 

Muskelschonende Laser-OP (FiLaC)​

Die Alternative zur klassischen Analfistel-Op

Eine Fistel ist ein unnatürlicher Gang, der ein Hohlorgan (z.B. Darm, Enddarm) mit der Hautoberfläche (z.B. Afterbereich, Gesäß) oder einem anderen Hohlorgan (z.B. Scheide, Blase) verbindet.

Bei der Analfistel, ein häufiges proktologisches Krankheitsbild, handelt es sich um einen unnatürlichen Gang, der den Enddarm und die Haut im Afterbereich oder Gesäß verbindet. Über die äußere Fistelöffnung kann sich Eiter oder auch Stuhl entleeren, ein für die Betroffenen sehr unangenehmes Leiden, das unbehandelt zu einer Funktionseinschränkung des Schließmuskels führen kann.

Die Mehrzahl, ca. 90%, der Analfisteln entstehen durch die Entzündung kleiner, rudimentärer Drüsen im After. Es entsteht eine eitergefüllte Höhle (Abszess), die sich zur Entlastung einen Weg, den späteren Fistelgang, durch die Schließmuskulatur bahnt. Analfisteln können auch durch chronisch entzündliche Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa) oder als Folge von Strahlentherapie auftreten. Sie heilen nicht ohne Operation aus. Deshalb ist eine chirurgische Therapie erforderlich, mit dem Ziel, die Fistel zu sanieren und die Kontinenz zu erhalten. Beides 100% zu erreichen, ist bisher in keinem Op-Verfahren möglich.

Das operative Vorgehen orientiert sich immer, nach Abwägung der Vor- und Nachteile, am Verlauf der Fistel durch die Schließmuskulatur und es bleibt unmöglich, die postoperativ zu erwartende Kontinenzleistung schon präoperativ einzuschätzen. Der Enddarmchirurg (Proktochirurg) muss das anzuwendende Op-Verfahren auf den Zustand der jeweiligen Fistel und deren Verlauf durch den Schließmuskel abstimmen.

Die Sorge um die postoperative Kontinenzleistung rückt beim Patienten immer mehr in den Vordergrund. Gerade unter diesem Aspekt ist die minimal invasive, muskelschonende Therapie der Analfisteln mit der Laser-Op (FiLaC) in der Hand eines erfahrenen Proktochirurgen eine großartige Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten mit maximaler Schonung des Schließmuskels und somit mit dem Erhalt der Kontinenz.

Bei der Laser-Op (FiLaC) der Analfistel wird eine neuartige, äußerst flexible Lasersonde von außen in den Fistelgang bis zur inneren Fistelöffnung eingebracht und durch Applikation einer definierten Energie wird das Fistelgewebe kontrolliert zerstört. Durch das langsame Zurückziehen der Lasersonde wird somit der Fistelgang von innen heraus verschlossen, ohne die geringste Beeinträchtigung des Schließmuskels und damit der Kontinenz.

Der postoperative Verlauf ist nahezu schmerzfrei, die Wundheilung und die Rekonvaleszenz sind deutlich kürzer als bei den herkömmlichen Operationsverfahren, eine schnellere Rückkehr zu normaler Alltagsaktivität und zur Arbeitsfähigkeit ist damit gegeben.

Die spezialisierten Proktochirurgen Dr.med. Walter Kierer und Dr.med. Martin Koller vom Enddarmzentrum Hessen Mitte bieten in Kooperation mit der Asklepios Klinik Lich diese innovativen, minimal invasiven Op-Verfahren an.