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Wenn es juckt und brennt… am Hintern

1 Januar 1970

Hämorrhoidalleiden und stadiengerechte Therapie

(wk) Schon 400 Jahre v.Ch. hat Hippokrates über das Hämorrhoidalleiden berichtet. Er empfahl damals übrigens die Behandlung mit dem Brenneisen (die sich bis ins 19.Jh.gehalten hat). Heute zählt das HL zu den häufigsten Erkrankungen in der industrialisierten Welt. Ca. 80 % der über 30 Jährigen leiden an Hämorrhoidalbeschwerden. Seit jeher wurden die Hämorrhoiden als Venen, sprich anale Krampfadern, angesehen. Bis Stelzner 1960 nachweisen konnte, dass es sich um ein arteriell versorgten Schwellkörper handelt, ähnlich dem von Penis und Vulva.

Am Oberrand des Analkanals liegt der hämorrhoidale Schwellkörper, seine zentrale Struktur ist sein Haltegerüst, der M.canalis ani. Dadurch wird er an seiner ursprünglichen Lage gehalten und kann seine Funktion, nämlich die Vollendung der Abschlussleistung des Kontinenzorgans erfüllen. Ohne den häm. Schwellkörper wären wir alle undicht gegenüber von Luft und dünnem Stuhl.

Bei der Entstehung des HL spielt das forcierte Pressen eine entscheidende Rolle. Dadurch kommt es zum Abreißen des Haltegerüsts, zum Abgleiten nach unten, dadurch zur Störung des Blutabflusses aus den Hämorrhoidalpolstern, zur Schwellung dieser und schließlich zum Vorfall mit den Symptomen der Blutung, Nachschmieren, usw. Diese Symptome können extrem unangenehm werden, teils auch schmerzhaft. Für manche wird der Hintern zur Hölle.

Eine präzise Anamnese, Inspektion, digitale und proktoskopische Untersuchung führt dann zur Diagnose. Bei Blutungen sollte die Indikation zur Coloskopie eher großzügig gestellt werden. Das HL hat unterschiedliche Stadien die einer unterschiedlichen Therapie bedürfen.

Vom Stadium 1

spricht man, wenn der Vorfall nicht über den Analrand hinaus reicht.

Die Therapie ist konservativ durch Ernährungsumstellung, Stuhlregulierung, ändern es Stuhlverhaltens und die Verödungstherapie (erstmals 1869 Morgan in Dublin mit Eisensulfat, 1928 Blanchard 5%Phenol-Mandelöl-Lsg submukös an die Basis der Häm., Blond 20% Chininlösg.oder Äthoxysklerol submukös in die Knoten/Polster). Diese hat eine 85% Erfolgsquote, bei einem Wiederauftreten der Symptome in 75 % nach vier Jahren. Mittel: am effektivsten 5%Phenol-Mandelöllösung (kam wegen des Phenols unberechtigterweise ins Gerede); Chininlösung, Äthoxysklerollösung;

Im Stadium 2

prolabieren die Hämorrhoidalpolster nach außen und ziehen sich noch spontan zurück.

Therapie: beibehalten der konservativen Maßnahmen und die semioperative Gummiringabbindung (1963 n. Barron). Mit einer Erfolgsquote von 95% und einem Wiederauftreten der Symptome in 25% nach 4 Jahren.

Das Stadium 3

ist gekennzeichnet durch einen Vorfall beim Stuhlgang der sich nur noch manuell zurückdrücken lässt.

Therapie der Wahl ist die Stapler-Hämorrhoidopexie n.Longo, dabei wird der Vorfall von innen im unempfindlicheren Bereich wegoperiert.

Vom Stadium 4

spricht man bei einem fixierten, irreponiblen Vorfall, der immer außen verbleibt.

Therapie: hier kommen die konventionellen Operationsverfahren zum Einsatz, dabei muss von außen her im empfindlicheren Bereich operiert werden.

Die chirurgische Therapie kennt:

die offene Häm.-Op n.Mi/Mo.;

die geschlossenen Verfahren n.Parks, Fergusson oder Fansler-Arnold  und die seit 1999 eingeführte Stapler-Hämorrhoidopexie n.Longo.

Eine bundesweit durchgeführte Umfrage bei allen 1565 leitenden Ärzten Chirurgischer Abteilungen in Deutschland ergab: in 599 Kliniken wurden 26.885 Häm.-Operationen durchgeführt, davon die Hälfte nach Mi/Mo (einfachste und schnellste Methode, offene Wunden), 19% nach Parks ein recht aufwendiges Verfahren mit plastischer Wiederherstellung des Analkanals und 21% mit dem Staplerverfahren.

Das Staplerverfahren ist anatomisch und physiologisch u.E. das beste Verfahren, die Indikation muss natürlich stimmen. Dabei wird nur der überschüssige Prolaps entfernt und der Rest an Hämorrhoidalpolster an seine ursprüngliche Lage zurückgebracht („geliftet“) und fixiert. Dazu wird eine Naht im unempfindlichen Bereich an der Hämorrhoidalbasis 3cm oberhalb der Linea dentata gelegt, nach Einführen des Staplers wird der Prolaps mittels dieser Naht in das Gerät eingezogen, das Gerät geschlossen und nach Auslösen es Geräts wird der Vorfall entfernt und die Enden mit einer Klammernaht direkt verschlossen.

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Polypenabtragung Wie sich Darmkrebs verhindern lässt...

1 Januar 1970

(pc) In der Mehrzahl der Fälle entsteht Darmkrebs bei Erwachsenen aus Vorläuferstufen, sog. Adenomen. Diese Polypen werden während einer Darmspiegelung entdeckt und können endoskopisch entfernt werden, so dass es nicht zur Entstehung eines Krebsgeschwürs kommt. Bis zu einer Größe von 5mm gelingt dies mit einer kleinen Zange. Bei größeren Läsionen kommen andere Techniken zum Einsatz. Das geeignete Verfahren richtet sich dabei nach der Wuchsform und Größe des Polypen.

Gestielte Polypen

Diese zeichnen sich, wie der Name suggeriert, durch einen Polypenkopf an einem Stiel aus. Die vollständige Entfernung gelingt hier durch Platzierung einer Drahtschlinge um den Stiel und Abtragung mittels Hochfrequenzstrom.

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Flache Polypen

Bei flachen Polypen kommt eine andere Technik zum Einsatz, die sogenannte Mukosektomie. Die Darmwand besteht aus fünf Schichten. Die obersten beiden Schichten können endoskopisch entfernt werden ohne dass ein Loch in der Wand entsteht. Um einen flachen Polypen mit einer Schlinge greifen zu können und um die Gefahr einer Verletzung der dritten (strukturtragenden) Schicht zu minimieren, wird eine Flüssigkeit zwischen Schleimhaut und Muskelschicht eingespritzt. Zur besseren Sichtbarkeit ist diese mit einem Farbstoff versehen.

Flächige Polypen

Bei sehr großen, flächigen Polypen, kann die Mukosektomie ebenfalls angewandt werden. Hier erfolgt die Abtragung aber schrittweise in mehreren Portionen.

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Falls aufgrund der Art des Polypen eine vollständige Entfernung in einem Stück (en-bloc Resektion) notwendig ist, so gibt es auch dafür Möglichkeiten (ESD und Vollwandresektion), die in einem gesonderten Blog-Beitrag beschrieben werden.

 

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Reizdarm Wenn der Darm gestresst ist...

1 Januar 1970

(pc) Das Krankheitsbild Reizdarm ist ein vielschichtiges Problem. Zusätzlich ist es in seinen Symptomen variabel und in vielen Bereichen auch noch nicht ausreichend verstanden. Ein Blogartikel kann hier ganz sicher nicht umfassend informieren. Trotzdem möchte ich die wesentlichen Grundzüge und zumindest einige gut fundierte Erkenntnisse hier zusammenstellen. Einen individuellen ärztlichen Therapieplan kann und darf der Artikel aber keinesfalls ersetzen.

Zunächst ist die Diagnose Reizdarm im Wesentlichen eine Ausschlussdiagnose. D.h. es müssen relevante andere Erkrankungen, die zu sehr ähnlichen Symptomen führen können durch geeignete Untersuchungen ausgeschlossen werden. Dazu gehört an erster Stelle eine fundierte Anamnese (Erfragen kann man nur, was man auch kennt!). Eine Blutentnahme und je nach Ausprägung (Durchfalltyp / Verstopfungstyp) auch eine Stuhlprobe sind meist notwendig. Eine Ultraschalluntersuchung kann weiteren Aufschluss geben. Einzelne, häufig vorkommende Lebensmittelunverträglichkeiten lassen sich ggf. durch spezielle Atemtests ausschließen. Die mancherorts angebotenen ungefilterten Screeninguntersuchungen auf Allergien/Unverträglichkeiten im Blut sind nicht zielführend, da sie etwas ganz anderes messen und meist verunsicherte Patienten mit nun gewaltigen Problemen in der Gestaltung ihres Speiseplans zurücklassen. Je nach Ausprägung der Symptome kann auch eine Magen- und/oder Darmspiegelung notwendig sein.

Wichtig ist, dass möglichst frühzeitig eine strukturierte Diagnostik erfolgt, damit wiederkehrende Untersuchungen vermieden werden können.

In der Behandlung gibt es einige medikamentöse Ansätze. Zunächst können damit bestimmte Symptome gemildert werden (Durchfall, Verstopfung, Bauchkrämpfe usw.). Daneben gibt es neue Ansätze mit Medikamenten, die Signalketten im Körper stimulieren oder unterdrücken. Die meisten Substanzen befinden sich allerdings (Stand 2015) noch in Erprobung. Bevor diese Medikamente aber zum Einsatz kommen, lohnt eine Betrachtung der Ernährungsgewohnheiten.

Dazu gibt es v.a. in Internetforen und Selbsthilfegruppen die unterschiedlichsten Diäten und Tipps. Die wenigsten halten allerdings einer wissenschaftlichen Überprüfung stand. Belegt ist aber ein Einfluss sog. FODMAPs auf die Erkrankung.

FODMAPs sind fermentierbare kurzkettige Zucker und Pyole, die im Darm von Bakterien vergoren werden und dann zu Beschwerden führen. Eine Einschränkung der Aufnahme von FODMAPs mit der Nahrung führt deshalb bei vielen Patienten zu einer deutlichen Reduktion der belastenden Symptome. Dazu sollten in einer ersten Phase (1-2 Monate) alle FODMAPs-reichen Lebensmittel weitgehend gemieden werden. In einer zweiten Phase können dann kleine Mengen an Nahrungsmittelgruppen wieder in den Speiseplan integriert werden. Hier ist dann auf Symptome zu achten, um bestimmte Unverträglichkeiten klar definieren zu können. Eine dauerhafte Umstellung sollte aber nur unter professioneller Beratung erfolgen, damit keine Mangelzustände auftreten.

Die Tabelle gibt einen kurzen Überblick über FODMAP-reiche Lebensmittel und mögliche Alternativen.

FODMAP

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Die Darmspiegelung Koloskopie - Was Sie wissen sollten...

1 Januar 1970

(pc) Die Koloskopie oder auch Darmspiegelung führen wir täglich im Rahmen der Vorsorge-Koloskopie oder zum Ausschluss von gut-oder bösartigen Tumoren oder Polypen durch.

Die Untersuchung

Im Rahmen einer Darmspiegelung wird mit einem flexiblen Gerät, dem Koloskop, der End- und Dickdarm von innen angeschaut. Der Dickdarm verläuft vom rechten Unterbauch, dem Blinddarm, hoch zur Leber, kommt von der hinteren Bauchwand nun nach vorne und quert den Bauchraum bis hin zur Milz im linken Oberbauch. Vor dort verläuft er wiederum etwas weiter hinten nach unten und macht eine S-förmige Kurve, um sich im kleinen Becken in Richtung Darmausgang zu schlängeln. Für die Untersuchung muss der Darm gereinigt sein, eine Prozedur, mit der Patienten bereits am Vortag vor der Untersuchung beginnen müssen. Das Gerät ist je nach Fragestellung 10 bis 13mm dünn und flexibel. Die Spitze ist in alle Richtungen abwinkelbar. Eine Lichtquelle spendet die notwendige Helligkeit, ein Photochip wie aus einer Digitalkamera überträgt das Bild auf einen Monitor. Das Gerät wird bis hin zum Beginn des Darmes, dem Blinddarm geschoben, in manchen Fällen wird das Ende des Dünndarms, das terminale Ileum mit untersucht. Beim Rückzug wird der Darm etwas aufgeblasen, damit vollständige Übersicht gelingt. Ist man unten im Rektum vor dem Schließmuskel wieder angekommen, so ist die Untersuchung beendet.

Endoskopie

Mit freundlicher Genehmigung Olympus Deutschland GmbH

Pro Jahr führen wir mehr als 4000 Darmspiegelungen durch.

Technik

Wir verwenden ausschließlich hochauflösende Videoendoskope der neuesten Generation, sowohl der Prozessor wie auch die Geräte sind auf dem neuesten Stand
und werden immer wieder aktualisiert. Auch erfolgt regelmäßig eine unabhängige, zertifizierte Hygiene-Überprüfung. Dabei wird auch die Aufarbeitung der Endoskope regelmäßig validiert.

Ablauf

Zum ersten Termin kommen Sie zu uns in die Praxis, dort erklären wir Ihnen die Vorbereitung und die Untersuchung detailliert. Die notwendigen Medikamente und ein Merkblatt geben wir Ihnen mit. Am zweiten Termin findet dann die Darmspiegelung statt.

Bitte veranschlagen Sie zwei Tage Zeit für die Untersuchung, da am Nachmittag, bzw. Vorabend der Darm gereinigt werden muss (zur Vorbereitung des Darms folgt ein gesonderter Blogbeitrag). Am Untersuchungstag selbst sind Sie arbeitsunfähig. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird dementsprechend bei Notwendigkeit zum Zeitpunkt der Untersuchung ausgestellt.

Auf Wunsch bieten wir Ihnen die Untersuchung in einer „Schlafnarkose“ mit einem angstlindernden Schlafmittel an, da Sie dabei viel entspannter sind. Sie schlafen oberflächlich, sind in der Regel erweckbar. Die Schlafnarkose wird mit Propofol durchgeführt. Dieses Medikament ist sehr schnell wirksam und wird aber auch sehr rasch wieder abgebaut. Das führt dazu, dass im Rahmen der Untersuchung wir den Patienten nur gerade so tief schlafen legen können, wie es die Situation erfordert. Bei einfach zu spiegelnden Verhältnissen braucht man kaum etwas, bei schwierig zu überwindenden Knicks kann man problemlos mehr geben, ist der Knick überwunden, dann nimmt von selber die Wirkstoffkonzentration ab. Die gute Steuerbarkeit des Propofols ist sicherlich ein Meilenstein in der Endoskopie.

Sie sind nach der Untersuchung nicht in der Lage, ein Fahrzeug zu führen,
Lassen Sie sich nach der Untersuchung abholen!

Aufklärung

Eine Darmspiegelung stellt eine aufklärungspflichtige Untersuchung dar. Wir klären immer mündlich und schriftlich über die Hauptrisiken wie Blutung und Perforation auf. Die schriftliche Aufklärung erhalten Sie zum Zeitpunkt des Vorgespräches, diese muss ausgefüllt und unterschrieben zur Untersuchung vorliegen.

Alternativ können sie den Aufklärungsbogen hier herunterladen und selbst mitbringen.

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Angst vor der Darmspiegelung

19 September 2015

[pc] Der Dickdarmkrebs ist eine der häufigsten Krebsursachen bei uns. Jedes Jahr gibt es mehr als 60.000 Neuerkrankungen und 26.000 Todesfälle durch diese Krebsart in Deutschland.

Vor dem Hintergrund, dass diese Zahlen weitgehend vermeidbar wären, wenn alle Menschen zur Darmkrebsvorsorge gehen würden, wird in Deutschland die Koloskopie ab dem 55. Lebensjahr angeboten und ist fest im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen verankert.

Nach offiziellen Statistiken nehmen aber weniger als 20% dieses Angebot wahr. Die Zahlen sind nicht ganz so dramatisch, wie die Statistik suggeriert, da einige Patienten schon vor dem 55. Lebensjahr eine Koloskopie haben durchführen lassen. Insgesamt hatte etwa die Hälfte aller Deutschen zumindest eine Darmspiegelung bis Mitte 50. Warum aber ignoriert die andere Hälfte das Angebot einer Vorsorge?

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Die häufigsten Antworten waren:

a) Halte ich für unnötig / Habe keine Darmprobleme

Darmkrebs entwickelt sich im Erwachsenenalter zum überwiegenden Teil aus Vorläuferstufen, den sog. Adenomen. Diese Adenome sind Wucherungen der Schleimhaut (Polypen), die sich durch verschiedene Mechanismen zu einem Krebsgeschwür entwickeln können. Ziel der Koloskopie ist es, diese Vorläuferstufen zu entdecken und endoskopisch zu entfernen, um damit die Entstehung des Krebses zu verhindern. Soweit die Logik. Aber auch die erhobenen Daten sprechen klar für die Sinnhaftigkeit einer Prävention des Darmkrebs durch die Koloskopie: Mehr als 100.000 Neuerkrankungen konnten verhindert werden und in mehr als 50.000 Fällen konnte der Tumor zumindest in einem sehr frühen Stadium entdeckt werden. Insgesamt konnten seit Einführung der Vorsorge-Koloskopie mehr als 80.000 Todesfälle durch Darmkrebs verhindert werden.

„Die Darmspiegelung wird auf lange Sicht nicht nur die Darmkrebs-Sterblichkeit senken. Das endoskopische Screening ist echte Prävention. Im Gegensatz zu anderen Screening-Programmen wird zusätzlich auch das Auftreten neuer Krebsfälle deutlich zurückgehen.“
Prevention, Early Detection, and Overdiagnosis of Colorectal Cancer Within 10 Years of Screening Colonoscopy in Germany. Clinical Gastroenterology and Hepatology 2014, DOI: 10.1016/j.cgh.2014.08.036

DKFZ Pressemitteilung

b) Angst vor der Untersuchung

Eine Darmspiegelung kann auf Wunsch selbstverständlich mit einer Kurznarkose angeboten werden. Dadurch lassen sich mögliche Beschwerden, die durch die Passage des Darms verursacht werden vollständig umgehen. Sprüche wie „jetzt mal nicht so anstellen…“ sollten damit hoffentlich endgültig abgeschafft sein.

Den genauen Ablauf einer Darmspiegelung stellen wir in einem folgenden Blogbeitrag vor.

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Ballaststoffreiche Ernährung

16 September 2015

[pc] Hauptursache von Enddarmleiden und anderen Zivilisationskrankheiten ist offensichtlich unsere heutige faser- und ballaststoffarme Ernährung. Ballaststoffe, also alle unverdaulichen Pflanzenteile, sind in Schalen und Gehäusen von Gemüse und Obst enthalten oder auch in Vollkornbrot. Für den Darm besonders wichtig sind dabei die wasserlöslichen Ballaststoffe. Falls mit der Nahrung nicht genügend davon aufgenommen werden, empfehlen wir die zusätzliche Einnahme von 2-3 Teelöffeln indischer Flohsamenschale oder Hafer-/Weizenkleie täglich, z.B. in Müsli oder Joghurt.

Allerdings können sie nur zusammen mit einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme (mindestens 2 Liter) ihre Wirkung als Füllstoffe für den Darm erfüllen, um die Darmwand zu dehnen. Erst die dadurch ausgelösten Füllungs- und Dehnungsreflexe aktivieren die Darmtätigkeit.

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